Kulinarische Reise in England

Geschmacksgewohnheiten zeigen vor allem die Engländer kontinentalen Besucher Genüsse, von deren Herstellungsmöglichkeiten man dort bis jetzt keinen Schimmer hatte. Dabei sind frittierte Schokoriegel der letzte Schrei und sollten wegen ihrer hohen Kalorienzahl möglich besser nach einem längeren Bleiben in einer Londoner Gym genossen werden. Wenn es nach einer bunten Stadtbesichtigung mit Fahrt im Millenniumsriesenrad London Eye, Besuch der Kronjuwelen im Laufschritt und dem Arbeitsplatzwechsel vor dem Buckingham Palace im Stechschritt ins Restaurant gehen soll, ist eine Bechung belohnend. Außerdme kann es schon ein paar Biere oder Drinks dauern, bevor ein Tisch frei wird. Das Bier bedeutet auch Ale, wird warm getrunken und bis zum Glasrand mit einer nur dünnen Schaumschicht gefüllt. Man bucht in guten Londoner Restaurants das Steak done, medium oder bloody und wählt die Zutaten nach Gusto.

Selbstverständlich haben die Engländer den Rice-Pudding entdecktn, erfreuen sich an Scones, süßen Hörnchen und mögen Welsh Cakes. Die runden Gebäckteilchen in Form von einem Eishockeypuck gibt es mit Zartbitter-, doch auch mit Milchschokolade, gefüllt mit Orangen- und Zitronenstückchen oder traditionell mit Schwarzen Johannisbeeren. Gradezu „Very British“ sind Fudge und Toffees, die man besser lutscht und die gut zur Tea-Time passen.

An der ziemlich schönen von der Schriftstellerin Rosamunde Pilcher immer wieder inszenierten Steilküste von Cornwall bereitet man selbstverständlich vor allem Fisch zu. Gefragt ist der Fish Pie, eigentlich ein Typ Auflauf mit glänzender Kartoffelbrei, Sauce, Lauch und oft mit geräuchertem Fisch. Die Fischköpfe ragen beim Stargazy Pie in Richtung Himmel aus dem Teig, während es sich beim Kidney Pie um Nieren von dem Lamm, Rind oder Schwein, scharf gewürzt mit gedünsteten Zwiebeln und auch brauner Soße, handelt. Tiereingeweide leigen auch im Haggis, der selbst ein Schafsmagen ist, aber wohlschmeckend ist das Mahl allemal. Wem Chips and Fish zu banal sind, findet im seinem kulinarischen Urlaub durch England Besonderheiten wie Lamm in Minzsauce und die macht den Briten keiner so schnell nach.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *